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Wut kann etwas sehr befreiendes sein.
Wut ist etwas, das anfeuert, wo Traurigkeit lähmt.

Und diese Hitze ist es, die wir brauchen.
Kälte haben wir genug.
20.4.15 20:59


An jemanden zu geraten, der noch mehr kaputtgespielt ist als ich, dessen Mauern noch tiefer drin sitzen und noch höher sind - eine interessante Erfahrung.
Und irrsinnig schmerzhaft.

Daß es an alten Wunden und "Äußerlichkeiten" hängt, ist für mich gerade fast unerträglich.

Ich möchte so vieles und muß trotzdem los-, naja zumindest lockerlassen. Noch etwas, das ich wahnsinnig gut nicht kann.

Warum Menschen Menschen so sehr verletzen, daß diese aus Angst davor, daß das wieder passiert, nichts mehr wagen.. Ich werde es wohl nie verstehen.

Danke, daß Du mir gezeigt hast, daß nicht alle Männer so sind, wie die, die ich kennengelernt habe.
Danke, für jeden Moment, der wunderschön war und in dem ich glücklich war.
26.3.15 19:41


Und je besser es wird, desto schwieriger wird es.

Ob wir die Logistik wagen wollen werden?
Und wenn ja, ob wir wohl daran scheitern oder wachsen?

Einfach kann ja jeder.
Aber warum muß es bei mir immer gleich so wirklich kompliziert werden?

On verra..

(Und nein, ich bin immer noch nicht gut in Geduld..)
18.3.15 20:18


Liebeserklärer.com - Lasst uns plaudern!

Nicola Erdmann schreibt auf ihrem Blog sehr schön, wie mächtig Alltagsgeplauder sein kann.

Ob man sich in jemanden verlieben kann, mit dem man nur telefoniert, nur Nachrichten ausgetauscht hat?
Ich glaube schon.

Denn ein ernst gemeintes und interessiertes "Wie war Dein Tag?" oder "Wie geht es Dir"" kann so viel wärmer sein als jedes gedankenlos hingesagte "Ich liebe Dich."
Anteilnahme und Aufmerksamkeit - "die großen As im PärchenABC", wie Frau Erdmann sie nennt - sind so kostbar.
Gerade heutzutage, wo wir an jeder Ecke versuchen Zeit zu sparen.

Aber man muß auch Willens sein, seine eigenen kleinen Dinge teilen zu wollen. Geschehnisse, die man als für andere banal erscheinend betrachten mag.

Scheinbare Kleinigkeiten können so viel ausmachen.
Und sich mit-teilen können eine kleine Kunst.

Irgendwo wollen wir doch alle im Inneren berührt werde. Und nicht nur an der Oberfläche.
12.3.15 19:04


Warten zu können gehört nicht zu meinen Stärken.
Wenn mir etwas gefällt und gut tut, werd ich gierig.
Will alles. Sofort. Bis gestern!

Aber Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht.

Ich halte mir das vor Augen, ziehe nicht. Drängel nicht, atme tief durch.

Und plötzlich fängt die Wiese an zu blühen.
Eine Blume nach der anderen.
Und jede schöner als die vorherige.
10.3.15 15:08


Es ist erstaunlich, wie er ständig meine Befürchtungen enttäuscht.
Offen antwortet, nachfragt, sich interessiert und sich preisgibt.
Nicht davonläuft. Nicht ausweicht.
Einfach macht. Und guckt, was passiert.
Und mich währenddessen zum Lachen bringt.

Ganz einfach. Als sei es das Normalste der Welt.


Das geht schief.
27.2.15 20:16


Aus Fehlern gelernt..

Nach ziemlich blöd folgt beeindruckend tatkräftig. (Also, für meine Verhältnisse.. :D )
"Was hab ich schon zu verlieren?" war der Grundgedanke und irgendwie war beeindruckend erfolgreich, was folgte.

Ich staune grad jeden Tag auf's Neue, wie sexy so ein BadBoy mit Manieren sein kann. Noch mehr erstaunt bin ich, daß sowas überhaupt existiert..


Hihi.. und ich hab's gefunden. :-D

22.2.15 18:35


Also.. ich möchte mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaub, ich bin ein Rindviech aka Idiotenkind.

Wie konnte ich denn nur einfach so abhauen??
2.2.15 21:47


Wie oft hatte ich mir schon vorgestellt, auf den Satz

"Ich würde Dich jetzt wirklich gerne küssen."


zu antworten

"Dann tu's doch."



Kleiner Spoiler vorweg: Hab ich gemacht. Und es hat sich gelohnt.

Mein Gott, war der süß.
Viel zu lieb um wahr zu sein.
1.2.15 20:03


Wie Phoenix aus der Asche..



K. hat das mal gepostet, lange bevor ich wußte, daß ich ihn damit mal beschreiben können würde. Unsere ganze "Beziehung", vom ersten Tag bis heute.

Es war rot. Knallrot.
Mit einem roten Kleid - das ich nicht gekauft habe - hat es angefangen.
Seine ganzen Versuche, mich rumzukriegen, waren "rot" wie das Tuch des Toreros. Und ich bin mit schnaubenden Nüstern und gesenkten Hörnern darauf eingestiegen.
Hab ihn davongeschubst, angelockt, mit ihm mein Spiel gespielt - so wie er seines mit mir.
Und dann der große Knall. Heiß auflodernd, wie ein Feuer aus Fichten- und Erlenholz. Und mit der gleichen geringen Brennzeit.

Die Zeit dazwischen war kalt. Tiefblau. Wie Gletscher.
Und so still wie ein tiefverschneiter Wintertag.
Sahen oder hörten wir uns nicht, gab es wenig, das mich gewärmt hätte. Es war, als würde ich in Kältestarre fallen, bis unser Aufeinandertreffen wieder alles auftaut.

Der Schluss war nicht "dark grey" - eher tiefschwarz..

"Ich will, daß wir keinen Kontakt mehr haben."


Als hätte mir jemand gleichzeitig in den Magen und die Nieren geschlagen und das Herz herausgerissen.
So schmerzhaft, daß kein einziges Gefühl mehr übrig geblieben ist. Wie taub.

Keine Kälte.
Keine Hitze.
Nur Taubheit.



Er meinte, er wäre nicht gut für mich, würde mich nur verletzten, mir nicht gut tun.
Im Nachhinein war das wohl für Momente richtig.
Er hat mich so gründlich zerfetzt, daß ich dachte, ich würde nicht mehr richtig zusammenwachsen. Als würden wichtige Teile fehlen.

Aber über alles betrachtet, stimmt genau das Gegenteil.
Weil ich genau das gebraucht habe, was er mir gegeben hat.
Rasende Leidenschaft, wie verrückt gewollt werden, das Hirn ausschalten, einen Scheiß auf das Morgen geben. Meinen Egoismus ausleben, trinken, lachen, schreien, wüten, rasen, toben.

Er hat in mir etwas geweckt, von dem ich dachte, es wäre nicht mehr da. Bestenfalls verschrumpelt und verstaubt in einer tiefen Ecke. Die Entdeckung, daß da noch Wildheit ist, Leidenschaft, Raserei. Und daß es mich erstickt, wenn das nicht raus kann.
Daß ich mich selbst verleugne, wenn ich es wegsperre.

Danke dafür. Auch wenn Du das hier nicht liest und wir, wie Du es Dir gewünscht hast, schon lange keinen Kontakt mehr haben.
Danke, daß Du mir eingeheizt hast, mich buchstäblich aufgetaut hast und mir wieder Leben eingehaucht hast.
Danke, daß Du dazu beigetragen hast, daß ich mich selbst klarer sehe.

Und wie geht's jetzt weiter?
Ich hatte keine Vorsätze für's neue Jahr.
Aber ich werde öfter mal absichtlich meinen Stolz in Gefahr bringen und weniger auf die Fassade achten.

Und mit C. fang ich an.
Scheiß doch drauf, was irgendwer von mir denkt. Was hab ich schon zu verlieren.

1.1.15 22:47


Wortlos

Bis eben hatte ich noch Text im Kopf.

Und dann dachte ich wieder "Aber wenn.." und so schweige ich weiter vor mich hin. Behalte alles für mich.
Meide einen Menschen, den ich gern in meiner Nähe hab - weil es besser so ist.
Bin ein rollender Stein und finde es gräßlich und hervorragend zugleich. Weil ich nicht da bin. Weil ich so besser verdränge, was ich gern möchte.

Jeder zerrt, jeder stellt Ansprüche.
Groß und stark, alles aushalten, alles abkönnen.

Und innen wird's immer kleiner.

Einfach weg. Wortlos.
25.11.14 18:54


Wenn's dem Esel zu wohl wird..

..geht er auf's Eis.

Daran muß es wohl liegen, daß ich in alten Erinnerungen kram, die bei mir Wunden wieder aufreißen, von denen ich dachte, sie wären verheilt.

Waren sie wohl nicht.

Das schlimme an Erinnerungen ist, daß man sich immer das merkt, was schön war.
Das bittere Ende muß ich mir dann jedes Mal wieder vor den Kopf schlagen - nur um aufzuwachen.

Ich bin nicht mehr da, wo ich mal war.
Ich bin noch nicht da, wo ich hin wollte.

Und ich find grad den Wegweiser nicht.
Also lauf ich einfach weiter.

Und bleibe zwischendurch stehen und schau zurück.
5.4.14 22:11


Stille und Unruhe

Die Stille tat gut.
Sie hat geholfen, vielleicht auch ein wenig geheilt.

Und in die Stille kam ein neuer Ton.
Ein Klang, der in mir etwas zum Schwingen bringt.
Den ich öfter "hören" möchte.

Er sollte das nicht tun.
Die Stille war gut, wie sie war.
Der Ton ist schön, aber die Befürchtung ohrenbetäubender Kakophonie erschreckend.

Und trotzdem kann ich die Finger nicht von dieser Saite lassen.
19.3.14 16:38


Sturm




Und es bleibt die Sehnsucht.
Der Wunsch nach nem "Scheiß drauf, es wird schon schief gehen."

Ich will mich aufregen,
wüten
und zur Ruhe kommen,

mich aufreiben
und anlehnen,

will toben,
fluchen
und knutschen.

Bis zur Besinnungslosigkeit.
Wie damals.

Will nen Neustart und anknüpfen an Begonnenes, Beendetes.

Will leben.
Bei aller Wut, allem Kummer, aller Angst:
Ich hab mich nie so lebendig gefühlt wie mit Dir.
Ich will das wieder. Brauch das.

Es ist Windstille. Ich will Sturm.
Ich brauche Feuer.

Es ist Funkstille.
12.2.14 19:02


All around..

Am Freitag ist Valentinstag.

Die Liebe meines Lebens ist meine Familie.
Ich weiß nicht, was ich ohne sie machen würde, und ich würde sie für nichts in der Welt eintauschen.
Erst recht nicht meinen spätgeborenen Zwilling.
Wortloses Verständnis, ein Hirn, das in die gleiche Richtung denkt, ein Herz, das ähnlich schlägt.
Einer, der tickt wie ich.
Selten genug und darum umso kostbarer.
Und viel zu weit weg. Trotzdem nah.
Schön, daß es Dich gibt, Kleiner!

Und dann noch..
Nein, eigentlich nicht. Eigentlich nicht mehr.
Wir ham's versaut. Wir ham's nicht richtig versucht.

Manchmal kann ich mir die Gedanken an Dich nicht verkneifen.
Und dann wünsch ich mir, ich hätte alles ein kleines bißchen anders gemacht. Ein kleines bißchen langsamer, ein kleines bißchen entspannter, ein großes Stück offener.
Ohne die Furcht, mir das Herz blutig zu reißen.
Du hast es ja ohnehin gewußt..

"Die richtige Antwort wäre:
Weil ich mich in Dich verliebt habe, [..]"

Ja. Und es ist nicht leicht, mir das abzugewöhnen.
Es tut weh, daß ich es muß.
10.2.14 21:41


Der Umzug lief phantastisch.
Genau wie geplant - an sich schon ein Wunder.

Aber ich hatte ja auch Hilfe. Von wundervollen Menschen, die mir ihr Wochenende geschenkt haben, weite Anreisen hinter sich gebracht haben und Spaß daran hatten, mir zu helfen.

Wundervolle Menschen, die ich noch nicht einmal ein Jahr kenne und dennoch nicht mehr missen möchte. Wie das Leben manchmal spielt..
Es ist erstaunlich, wer einem so bleibt. Und aus welchen Gründen.

Und wer nicht. Und aus welchen Gründen.

Es ist jetzt schon wie ankommen. Ein bißchen. Immer mehr.
Nur er fehlt.
3.2.14 20:44


Es ist so..

Mir geht es gut. Wirklich gut.
Ich bin dienstlich zufrieden, auch wenn ich mir wahnsinnig viel neu aneignen muß.
Aber ich bin ja nicht auf den Mund gefallen und bekomme Hilfe, wenn ich danach frage.
Außerdem ist es wirklich interessant.

Meine Wohnsituation ist zwar gerade im Umbruch, aber weniger als phantastisch kann es kaum werden.
Momentan lebe ich Provisorium und das ist schon sehr gut.

Ich habe wunderbare Menschen um mich herum.
Nicht unbedingt in meiner geographischen Nähe. Aber wenn sie das nicht sind, dann in Herznähe.
Großartige Leute, denen ich mein Herz ausschütten kann, die Hunderte Kilometer anreisen um mir zu helfen.
Leute, die mich erden, mich zum lachen bringen, meine Tränen wegwischen und mir Halt geben.
Leute, die ich vor nicht allzulanger Zeit kennengelernt hab und welche, die ich schon ein halbes Leben lang kenne. Immer noch. Trotz allem.

Aber wie ich halt so bin, es fehlt diese Kleinigkeit, um aus "zufrieden" "glücklich" zu machen.
Story of my life. Das Dauerthema meines Lebens.

Noch 5 Monate bis 35.
Irgendwie hatte ich mir das mal anders vorgestellt.


PS: Eigentlich wollte ich an Dich schreiben.
Aber was bringt das, wenn Du nicht liest, ich vermutlich längst vergessen bin...
29.1.14 21:21


Es scheint die Ruhe vor dem Sturm zu sein.
So viel vor in den nächsten Wochen und ich wäre froh, wenn schon April wäre.
Dann wüßte ich, ob alles gut gelaufen ist. Ob sich in anderen Bereichen etwas getan hätte (vermutlich nicht) und ich könnte mich - mal wieder - in die bequeme Durchgeplantheit des Lehrgangs fallen lassen.

Daran hat sich nichts geändert.
Ich will immer noch alles. Jetzt gleich.

Und das, obwohl ich glaube, daß es mir gut täte, mal nichts zu wollen.
Mich mit dem zufrieden zu geben, was ich habe.
Und mich damit abfinden, nicht mehr zu bekommen.

Schimmeln Träume, wenn man sie in eine Ecke im Keller schiebt?
27.1.14 20:13


Grad gefunden und so passend:


"Immer versucht.
Immer gescheitert.

Einerlei.

Wieder versuchen.
Wieder scheitern.

Besser scheitern."



Simon Beckett

23.1.14 19:41


"Was wohl passiert wäre, wenn ich es einfach hätte laufen lassen?"

Eine Frage, die mich beschäftigt - obwohl ich mir wünsche, ich könnte das Thema einfach vergessen. Aber so leicht ist es nicht.

Ich hatte im Grunde nichts zu verlieren, höchstens zu gewinnen.
Und dennoch hab ich Angst bekommen und versucht, SOFORT Gewissheit zu erhalten.
Ja, die hab ich jetzt. Allerdings nicht die, die möglich gewesen wäre, wenn ich mich einfach hätte zurücklehnen können.

Manches ist wie glitschige Seife.
Je mehr man versucht, es festzuhalten, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß es einem entgleitet.

Meine "Seife" ist weggeflutscht. Unerreichbar.
Und in der hintersten Ecke träume ich davon, daß die Erdrotation sie wieder in Reichweite bringt.

Auch wenn es unwahrscheinlich ist.
23.1.14 19:31


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