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Vergangenheit und Zukunft

Es ist lange her, daß ich zuletzt hier war.

Der Ausflug in meine Vergangenheit war für mich belustigend, verwirrend.
An vieles, worauf ich anspielte, erinnere ich mich nicht mehr.
Manche, die ich als Freund bezeichnet habe, spielen heute keine Rolle mehr in meinem Leben. Der Kontakt ist abgerissen und die Neigung, ihn wieder aufzunehmen, nicht vorhanden.

In der Lücke ist viel passiert.
Einiges, für das die Zeit längst gekommen war, ohne daß wir es bemerkt hätten. Die Implosion war heftig, aber ich bin froh, daß wir so gut daraus hervor gekommen sind.
Einiges, das anstrengend war, Nerven gekostet hat, älter gemacht hat (und das nicht immer im guten Sinne).

Aber es scheint sich auf Ruhe hin zu bewegen.
Ruhe, die keine Grabesstille wird. Ruhe, in der auch weiterhin Bewegung ist.

Wir werden sehen was passiert.
Ich werde wieder schreiben.
Und ich tue es nur für mich.
Um mir den Genuss zu gönnen, vielleicht in 5 Jahren auf das heute zurückzuschauen, wie ich es die vergangenen Stunden mit früheren "heute" gemacht habe.
Um Gedanken "auszukotzen", die ansonsten mein Hirn vernebeln. Es wird wieder Wortmüll dabei sein, aus dem Zusammenhang gerissenes und Unverständliches.
Also nehmt es nicht so ernst. Nehmt es nicht wörtlich und meint nicht, ihr wüßtet schon, wie ich es meine. Im Zweifel anders.

Vielleicht finden sich wieder ein paar, die an meinem Quatsch herumzerren, ihn kritisieren, ihn von anderen Seiten betrachten und gemeinsam mit mir drüber lachen.
Ich würde mich freuen.
21.1.14 22:14


Abgestürzt..

 
 
 
- REBOOT -
 
 
 
 
13.3.11 14:11


Rasend.

Armseeliger Heuchler.
Manchmal gelten scheinbar unterschiedliche Regeln, nicht wahr?
10.3.11 14:11


9.3.11 14:11


Frühling

Ich sitze auf dem Bett und starre durchs Fenster.
Draußen scheint die Sonne, die ersten Vögel zwitschern.
Die Sonne geht langsam unter, die Vögel verstummen.

Ich sitze auf dem Bett und starre nach draußen.
Kopf leer.
Herz leer.
Stille.

Frühling.
8.3.11 14:11


Widerspruch?

Mir geht es besser.
Aber ich fühle mich nicht gut.

Wenn es richtig war, warum tut es dann so weh?
7.3.11 14:11


Die Drei..

.. da sitzen wir beisammen, die Drei.
Die eine ist im Clinch mit ihrem Körper, die zweite im Clinch mit ihrem Geist.
Und ich? Im Clinch mit meinem Herzen.

Du sitzt vor mir und ich starre auf Deinen Nacken. Haut, die ganz weich aussieht. Ob sie es wohl ist?
An Deinem Ohr ein kleines Haar. Das war schon letzte Woche da.

Ich schließe kurz die Augen und atme durch die Nase tief ein.
Ein Hauch von Dir..
3.3.11 14:11


Körperverletzung

Du hast mir den Kopf verdreht.
Autsch.
1.3.11 14:12


Backfisch

Wie ein kleiner quietschiger Teenie fühlt sie sich. Bloß souveräner.
Es gefällt ihr, sie lacht. Er lacht zurück. Sie lachen sich an und aus.
Sie genießt es und das drumherum wird ein bißchen mehr wie Zuckerwatte.
Kitsch? Ja klar. Aber schön.
Macht Bauchkribbeln.

Und Magengrummeln.
23.2.11 14:12


"Ich habs genau gesehen, wie ihr euch angeglüht habt, nach Deutsch. Wenn die Tonlage so runtergeht.. wie ihr euch angeschaut habt - als wärt ihr ganz alleine.."

Hm.. "angeglüht".. es kribbelt. Darf's das?
16.2.11 14:12


Im Nacken..

.. sitzt der kleine häßliche Gnom. Er flüstert mir ins Ohr "Ist das schon alles? Wäre da nicht woanders mehr drin?". Und er heißt "Unzufriedenheit".

Und da ist der, der mir ähnlich ist. Fast beängstigend ähnlich. Und doch auf eine gute Art.

Kopfkino. Ich suche den Aus-Schalter, weil der Film nur Ärger macht. Aber er gefällt mir gut.
10.2.11 14:12


Fassungslos

Ich sitze vor dem Fernseher und schaue Stefan Raab.
Und ich kann es nicht fassen wie man bei solchen Ergebnissen noch jubeln kann.

Gute Nacht Deutschland.
26.9.09 22:23


Noch 70..

.. Tage bis wir uns wiedersehen.
Es ist merkwürdig, weit weg, aber irgendwie doch ganz nah.
Getrennt durch den Alltag.
Deiner ist anders als meiner. Deutlich anders.
Und zwischendurch ganz klein immer wieder der Gedanke "Was ist, wenn.." Naja. Ändern könnte ich es nicht. Aber im Grunde ist der Gedanke auch Quatsch.

Ich schreib grad Unfug, was in meinem Kopf vorgeht, kann ich nicht recht in Worte fassen.

Noch 70.
7.8.09 14:26


Zitiert..

"F.S.:
Uwe Johnson hat 1970 gesagt, es könnte sein, dass die Demokratie bei denen, die sie entbehren, als Vorstellung lebendiger ist als bei denen, die sie schon immer haben.

M.B.:
Die Revolution von 1989 war ja keine Auseinandersetzung zwischen Ost und West, sondern eine zwischen denen, die die Freiheit wollten, und denen, die Angst vor ihr hatten. Darum ging's - um die Frage, ob man als freier Mensch leben will oder nicht. Das ist - langfristig gesehen - die hartnäckigere Mauer in den Köpfen.
Wir haben alle drei die Bibel gelesen: von dem Volk Israel, das generationenlang in der Sklaverei lebt und sich die wunderbarsten Bilder malt vom Land, wo Milch und Honig fließen. Und dann kommt die Freiheit, und sie schauen sich um: Wüste. Und sie fangen an zu murren: Wären wir doch bei den Fleischtöpfen Ägyptens geblieben - bei der Vollbeschäftigung, bei der flächendeckenden Versorgung mit Krippenplätzen, bei den polytechnischen Oberschulen.
Freiheit ist eben anstrengend. Und man weiß nie genau, was morgen passiert.


F.S.:
Also, mein Freiheitsbegriff ist zunächst mal gegen Fremdbestimmung gerichtet. Nur so kann ich Selbstbestimmung wagen, als autonomer Mensch: indem ich spüre, dass ich aus Freiheit Verantwortung habe, für mich und für andere. Ich kann die Verantwortung nicht einfach delegieren. Nein, ich übernehme sie. Ich zeige nicht mehr mit dem Finger und sage: Die Partei war's, oder das System war's. Wo ist mein Anteil für das, was jetzt ist? Das ist für mich die Frage. Und als freier Mensch weiß ich, dass de Freiheit ihre Grenze in der Freiheit des anderen findet."


F.S. = Friedrich Schorlemmer, 1944 in Wittenberge geboren, studierte Theologie, seit den 70er Jahren in der DDR-Oppositionsbewegung aktiv, 1989 Mitglied im Demokratischen Aufbruch

M.B. = Marianne Birthler, 1948 in Berlin-Friedrichshain geboren, 1986 Gründungsmitglied der oppositionellen Solidarischen Kirche; von März bis Oktober 1990 gehörte sie als Sprecherin des Bündnisses 90 der letzten DDR-Volkskammer an.

aus: Die Zeit - ZEIT Geschichte, Nr 2/2009
"1989 - Die geglückte Revolution", Seite 63
25.7.09 21:19


Ich freue mich auf November.

3 Monate werden so lang sein.
Ich vermisse Dich schon, obwohl Du noch gar nicht weg bist.
Noch nicht.

Ich vermisse meine Hand in Deiner.
Ich vermisse Deinen Geruch zu riechen.
Dein Lachen zu sehen.

Ich freue mich darauf, Dich wiederzusehen.
Freue mich darauf, festzustellen, daß Du fehlst, wenn ich Unmengen an Zeit für mich haben werde.
Ich freue mich auf meine Hand in Deiner.
Darauf, Deinen Geruch zu riechen.
Und Dich lachen zu sehen.

3 Monate werden rumgehen wie im Flug.

Ich freue mich auf November.
19.7.09 23:49


Gesehen:

"Er steht einfach nicht auf Dich"

Ein nicht sehr anspruchsvoller, aber wunderschöner Film über Männer, Frauen und Beziehungen.
Ich mag den.
8.7.09 22:35


Vorurteilsfrei? Nein, das bin ich beileibe nicht.
Genau so wenig wie perfekt. Ich träume auch nicht von einer perfekten Welt und heule auch nicht rum.
Aber Gedanken machen werde ich mir doch wohl dürfen.

Darum, warum es verdammt nochmal nie in Erfüllung geht, wenn ich mal wieder da stehe und fluche "Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!!"
Denn es macht mich wütend, wenn scheinbar schlaue Leute sich - aus welchen Gründen, politische oder lebensanschauliche, auch immer - weigern, das ihnen mitgegebene Hirn auch zu benutzen.

Und wenn man mal wieder nur das hört (und liest) was man gerne darin sehen möchte, sollte man (nicht nur Mann) sich mal überlegen, ob der eigene geistige Horizont nicht an dem Brett vor dem eigenen Kopf endet.

Denn das macht für mich "intelligente" Mensche aus:
Sich seiner Fehler und Vorurteile bewußt zu sein und ab und zu mal die Gelegenheit zu nutzen, das zu hinterfragen.
Selbstkritik nennt man das wohl.

Und danach:


HERR, SCHMEISS HIRN VOM HIMMEL!!!


...platsch.. daneben..
5.7.09 18:18


Und plötzlich bin ich "DIE".

Militarist.
Waffengeil.
Dumm.
mit gebrochenem Willen
Marionette
Propagandaopfer
Wehrmachtsverherrlichend.
Potentiell rechtsextrem.


Es scheint menschlich zu sein, sich ein Feindbild zu suchen.
Vorurteile zu schüren, statt sie zu hinterfragen.
Menschen nach Kriterien in Gruppen einzuteilen, statt sich die Mühe zu machen, jeden als Individuum zu betrachten.

DIE Frauen. DIE Russen. DIE Alten. DIE Ossis.
DIE Soldaten.

Wenn man genügend Kurven in der jeweiligen Schablone hat, findet man immer eine Ecke, die paßt.

Dieses Gefühl der Bedrohung, nur weil man mit einer Ecke in eine Schablone paßt, macht einem die Kehle eng.

"Feind" zu sein, im eigenen Land, das ist traurig. Das macht Angst.
Weil es so sinnlos ist.

Man muß ja nicht immer einer Meinung sein, aber wenn man sich schon nicht gegenseitig respektieren kann, warum kann man sich denn nicht wenigstens ignorieren?
Warum muß es immer gleich in Aggressionen ausarten?

Leben und leben lassen. Das wäre schön.
19.6.09 15:13


Gier. Gier?

Ich will. Will dies und das.
Weiterkommen und sesshaft werden.
Emporstreben und bodenständig sein.

Will mich. Und Ihn. Und uns. Und die anderen. Die Kleinen.

Will leben.
Und lieben.
Und alt werden. Glücklich und zufrieden.

Ich weiß nur nicht wie.
Es ist so viel. Und kostet Zeit.
Aber jünger werde ich nicht. Leider macht das manchmal gewisse Entscheidungen schleichend unnötig.

Will ich zu viel? Das Falsche?
Oder geht alles auf einmal? Und wenn ja, wie?

Ich glaube, ich will jetzt erstmal schlafen wollen.
Leben von Tag zu Tag..
4.3.09 21:27


Blutdruck auf 180..

Man sollte annehmen können, jemand, der an einem Montag Morgen gegen 6 Uhr unterwegs ist, sei dies, um anzukommen.
Scheinbar verkenne ich jedoch die beste Zeit der Woche, um spazieren zu fahren.
Ich möchte Auto-Aufkleber verteilen "60km/h inner- wie außerorts!". Diesen könnten die Herrschaften auf dem Heck ihrer Karossen anbringen - nur damit man gleich weiß, womit man es zu tun hat. Und bei nächster sich bietender Gelegenheit überholt.

Würde ich meine 25.000km Fahrstrecke im Jahr derartig abtuckern, ich käme nirgends mehr an.

NEIN, langsam fahren erhöht nicht zwangsweise die Sicherheit auf den Straßen. In solch übertriebenem Maße provoziert es Unfälle durch Überholfehler. Hurra.

Schönen und unfallfreien Wochenbeginn wünsche ich Euch.
9.2.09 07:12


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